Viel los in London

Nachdem sich Jules ja wie ein Schneekönig über den Transfer von Rosicky zu Arsenal London freut, darf er sich nun darüber ärgern, dass Chelsea wohl auf die kommenden Jahre trotzdem nicht einzuholen sein wird. Nachdem sie sich Michael Ballack geschnappt haben, bestätigten sie heute noch den Transfer von Salomon Kalou der mit seinen 20 Jahren in der holländischen Ehrendivision bereits über 30 Tore erzielt hat. Selbstverständlich wird man ihn auch bei der WM für die Elfenbeinküste neben Drogba spielen sehen1, der von Chelsea wahrscheinlich abgegeben wird. Etwas mehr internationale Reputation als Kalou hat hingegen bereits der nächste Neuzugang Chelseas vorzuweisen: Andrej Shevchenko. Eine Torquote von 0,67 innerhalb der letzten drei Jahre sollte jeden Skeptiker überzeugen. Mit Kalou, Crespo und Shevchenko, dazu die Außenstürmer Cole, Robben und Duff, den zentralen Mittelfeldspielern Ballack, Lampard und Makelele sollten sie in der nächsten Saison wohl als das stabilste Team der Welt auftreten. Ob wünschenswert oder nicht. London bleibt blau. Aber wie sagte Bixente Lizarazu so schön: „Dahinter steckt keine Philosophie, sie können das nur machen, weil sie das Geld von Abramowitsch haben. Er ist ein Milliardär, aber wenn er einmal nicht mehr da sein wird, dann ist Chelsea wieder ein gewöhnlicher Klub“
Und ganz wichtig:
„Ich bevorzuge die Philosophie des FC Bayern, den kontinuierlichen Aufstieg, das ist sicher[…].Bayern ist ein richtiger Fußballklub, mit einer echten Historie, mit einer echten Kultur und Philosophie. „

  1. So selbstverständlich ist dies nicht, da Van Basten ihn für Holland zur WM mitnehmen wollte, und Johan Cruyff dies ebenfalls für gut erachtete, jedoch wurde ihm die Staatsbürgerschaft nicht so schnell verliehen, weshalb er sich für die Elfenbeinküste entschied. [zurück]

4 Antworten auf „Viel los in London“


  1. 1 chris 01. Juni 2006 um 0:17 Uhr

    nicht zu vergessen ist der keeper des fc chelsea, einer meiner absoluten lieblinge: petr cech, mit 24 jahren schon einer der komplettesten torhüter der welt. und das meine ich ganz wertneutral.

  2. 2 Administrator 01. Juni 2006 um 11:28 Uhr

    Ich habe auch Gudjohnssen ganz vergessen, der größte Vorteil ist wohl dass auch Chelsea nur mit 11 Spielern spielen kann. Cech kommt für mich auch gleich nach Buffon und wenn man sein Alter betrachtet ist das in der Tat beeindruckend.

  3. 3 jules 04. Juni 2006 um 23:21 Uhr

    so ein quatsch das bayern zitat, die machen doch das gleiche (auf ärmerem niveau) in der BL!
    ;)

  4. 4 Administrator 05. Juni 2006 um 12:24 Uhr

    Geht so, ohne jetzt mein Bayernfandasein wirtschaftlich begründen zu wollen ist es auf jeden Fall ein Unterschied ob man 204 Miollionen Euro Verlust pro Jahr macht und diesen durch einen reichen Ölmagnaten im Hintergrund auffängt oder ob man „seriös wirtschaftet“ (Uli Hoeneß).

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