I.R. Iran – Offene Gesellschaft

Seit neuestem dürfen Frauen im Iran übrigens auch Fußballspiele sehen. Mahmud verspricht sich davon folgendes: „“Die Anwesenheit von Familien und Frauen wird die Manieren verbessern und zu einer gesunden Atmosphäre in den Stadien führen“ (zdf.de). Man könnte der Versuchung erliegen, sich mehr Einfluss iranischer Frauen in der iranischen Gesellschaft Politik zu wünschen.
Dass eine solche, ja man kann es Vision nennen, jedoch noch in ferner Zukunft zu liegen scheint, liegt an der???Gott sei Dank??? offenbar gar nicht großen Allmacht des Präsidenten, denn „nach der scharfen Kritik führender Geistlicher musste Ahmadinedschad seine Entscheidung, Zuschauerinnen auch beim Männerfußball zu erlauben, dann auch zurücknehmen“. Ja, die Mullahs….auch nicht besser.
Und Religionsfreiheit besteht ja auch im Iran, jedenfalls wenn man schon lange im Iran lebt und schon immer Christ ist. Diese nahezu unendliche Freiheit äußert sich sogar darin, dass ein Christ in Irans Nationalmannschaft spielen darf. Andranik Teymourian heißt der Mann. Er ist Angehöriger der armenischen Minderheit im Iran und orthodoxer Christ. Sein Verein ist Abo Moslem Khorasan. Andranik Eskandarian war der letzte Armenier der 1978 für den Iran bei einer Weltmeisterschaft antrat, insofern ist Teymourian der erste Armenier der seit der islamischen Revolution für den Iran antritt. Ich konnte nicht viele Informationen über ihn finden, jedenfalls muss er eine verdammt starke Saison gespielt haben.


1 Antwort auf „I.R. Iran – Offene Gesellschaft“


  1. 1 Nadia 22. Juni 2006 um 11:37 Uhr

    Er ist echt ein klasse spieler;), wäre auch echt traurig gewesen, wenn der Iran auf Andranik verzichten würde…

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