Überschrift überleg ich mir morgen

Während des Studiums ist es relativ leicht, sich Freizeit zu nehmen. Man kann dies mit allen möglichen Dingen rechtfertigen, wobei die beste Rechtfertigung wohl die Existenz des morgigen Tages sein sollte.

So ein Tag so wunderschön wie Morgen so ein Tag
Der sollte nie vergehn!
(Scheiß auf heute!)
So ein Tag so wunderschön wie Morgen so ein Tag
Der sollte nie vergehn!1

Eine solche Haltung setzt natürlich voraus, dass man sich auf den morgigen Tag freuen können muss um den heutigen Tag zu genießen. Was aber, wenn man weiß, dass der morgige Tag wieder genauso beschissen läuft? Freut man sich dann auf übermorgen? Nein, weil auch übermorgen alles scheiße sein wird und man eigentlich gar nicht will dass es wieder besser wird. Schließlich gibt es nur einen Ausweg aus dieser misslichen Lage und das Beschreiten dieses Auswegs liegt nicht bei einem selbst. Irreversibilität des Handelns – here i come. Was wenn man glaubt dass der Genuss des heutigen Tages die folgenden Tage noch viel schlimmer macht? Was wenn man will dass die folgenen Tage schlimmer werden? Was wenn man will, dass der einzige Ausweg die vollständige Depression ist weil man nur so glaubt ernstgenommen zu werden? Was? Ja was dann?

  1. Beginner – Morgen Freeman [zurück]