Der 62te Grund

Telepolis zählt 75 Gründe auf, weshalb man schleunigst aus Deutschland auswandern sollte Der 62te Grund ist : „Weil Neonazismus und Rechtpopulismus in Deutschland wie in ganz Europa zunehmen, und nichts dafür spricht, dass sich diese Tendenz in Zukunft ändert“, dicht gefolgt vom 63ten Grund: „Weil es hier keine Perspektive gibt.“ Diese beiden Punkte hängen zusammen, wenngleich sich das Ursache-Wirkungs Verhältnis von Person zu Person unterscheiden sollte. Für mich gibt es keine Perspektive weil der Rechtsradikalismus zunimmt, während sich diese Kausalbeziehung bei einigen Idioten (via: subwave) genau andersherum darstellen sollte.
Die Friedrich Ebert Stiftung veröffentlichte eine Studie, deren wichtigsten Ergebnisse man bei jules zusammengefasst nachlesen kann.
Ein Ergebnis:
39,1 Prozent finden, dass die Bundesrepublik „durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet“ sei.
Wissen die Leute, dass sie mir durch solche Aussagen das Auswandern nahelegen? Wissen diese Leute, dass, wenn ich auswandere, der prozentuale Anteil der Ausländer in Deutschland weiter steigt?
Nicht signifikant, aber er steigt.
Dass es hier vor Alt- und Jungnazis nur so wimmelt, sollte niemanden wirklich überraschen,insofern interessiert mich vielmehr, wohin man noch guten Gewissens auswandern könnte.
Skandinavien liegt weit vorn, dann fallen mir noch ein: Neuseeland und mit Abstrichen die Schweiz. Jemand Ideen?


6 Antworten auf „Der 62te Grund“


  1. 1 jules 09. November 2006 um 11:38 Uhr

    Natürlich USA, ganz klar.

    Übrigens ist der letzte Grund, den Telepolis als Grund zum auswandern aufführt:

    weil zu viele Deutsche auswandern.

    Soll das witzig sein? Oder sind die einfach nur bescheuert?

  2. 2 Administrator 09. November 2006 um 11:50 Uhr

    Bescheuert unwitzig.

  3. 3 vera 09. November 2006 um 14:25 Uhr

    whin ist nicht wichtig. hauptsache m wird wenigstens mit anderer scheisse konfrontiert.

  4. 4 Sereg 13. November 2006 um 19:58 Uhr

    Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass der bei den Deutschen herzenstief-sitzende Antisemitismus, auf einen Gen-Defekt zurück zu führen ist. Höchstwahrscheinlich verbreitete sich Ende der 30er Jahre ein Virus (wird wahrscheinlich in ein paar Jahrhunderten bei Ausgrabungen bestätigt), der die für Vernunft und Logik zuständigen Zellen im Gehirn angriff, sich festbiss und einen Großteil einfach vernichtete. Übrig blieden Mitteleuropäische-Antisemiten kurz: Deutsche.

    Versteht mich nicht falsch, dies soll keine Entschuldigung für die Gesellschaft sein und falls mich jemand vom Gegenteil überzeugen kann dann bitte tut es(!), anders ist dieses Phänomen jedoch kaum zu erklären …

    Für eine Wiederbesetzung Deutschlands!

    MfG Sereg

  5. 5 Administrator 16. November 2006 um 19:35 Uhr

    Über folgende Worte in Zusammenhang mit deinem Kommentar denkste am besten nochmal nach: „feste Überzeugung“…“höchstwahrscheinlich“….“wahrscheinlich“….

    Auch über den Rest am besten. Was mein Beitrag jetzt direkt mit Antisemitismus zu tun hatte, hab ich leider noch nicht verstanden.

    Und welches Land sollte Deutschland denn wieder besetzen? Vielleicht kann man ja bei der so philosemitischen polnischen Regierung nachfragen. Kalter Kaffee.

  6. 6 Sereg 19. November 2006 um 16:58 Uhr

    zu den Absätzen 1–3.

    A) hast recht

    B) aber indirekt hast ja eh erkannt

    C) Ist eigentlich egal. England, Polen, Usa. Am liebsten wär mir natürlich Israel.

    So, noch rasch eine Parole zum Abschluss, damit es wieder was zum kommentieren gibt:

    Solidarität mit Israel – Für den Kommunismus

    (Häää? Was hat denn Israel jetzt schon wieder mit Kommunismus zu tun?)

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